Es gibt Streit mit Griechenland und es ist der wichtigste Handelspartner. Es gibt Streit mit Bulgarien und es ist der zweitwichtigste Handelspartner. Die Streitigkeiten werden nicht mehr so offen ausgetragen und sind zum einen historischer Natur - Griechenland beansprucht den Namen Mazedonien für eine seiner Provinzen und beruft sich dabei wie die Republik Mazedonien - oder wie sie u.a. von der UNO genannt wird Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien - auf Alexander den Großen. Die Streitigkeiten mit Bulgarien beziehen sich vor allem darauf, dass die Bulgaren die Mazedonier nicht als solche sehen, sondern als Bulgaren.
Probleme hat das Land auch immer wieder durch seine vielfältigen Minderheiten, die sowohl unterschiedlicher kultureller als auch religiöser Herkunft sind. So kam es 2001 bürgerkriegsähnlichen Zuständen als albanische Extremisten der mazedonischen Verwaltung eine Dezentralisierung und gewisse Selbstverwaltungsrechte abkämpfte.
Hoffnungen werden in Mazedonien vor allem auf einen baldigen Eintritt in die EU gesetzt. Sie sind Anwärterstaat und hoffen so, sich wirtschaftlich so weit stärken zu können, dass sie als Binnenland nicht mehr so stark von den beiden großen Nachbarstaaten Griechenland und Bulgarien abhängig sind.
Weiterführende Informationen gibt es bei Schüler Helfen Leben, dem Auswärtigen Amt und der freien Enzyklopädie Wikipedia.
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