Der Kosovo ist eine hauptsächlich von Albanern bewohnte Region des heutigen Serbien, das aber nach dem Einmarsch der UN-Truppen seit 1999 neutral verwaltet wird. Diese Verwaltung hatte das Ziel, eine einvernehmliche Lösung, die Demokratie und einen Schutz von Minderheiten garantiert, zwischen Kosovoalbanern und Serbien zu finden. Diese Verhandlungen wurden am 11.3. durch den Vermittler der UN, Ahtisaari, für gescheitert erklärt. Nun ist es an der UN-Vollversammlung über Zukunft der Region zu entscheiden. Russland kündigte im Sicherheitsrat an, ein Veto einzulegen bei jeder Entscheidung, die zu einer Loslösung der Region von Serbien führt. Doch selbst wenn es zu einer solchen Entscheidung kommen würde, ist fraglich, wie schnell eine demokratische Selbstverwaltung aufgebaut werden kann, die Übergriffe auf Minderheiten verhindert und bestraft und trotzdem Rückhalt in der Bevölkerung hat.
Weiterführende Informationen gibt es bei Schüler Helfen Leben, dem Auswärtigen Amt (über Serbien) und der österreichischen Tageszeitung Der Standard.
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